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Ausflüge im Jahre 2002 - zweiter Teil

 

Havaneser Georgy

Hier könnt Ihr sehen, wie es mit meiner Kraxelei weitergeht.

auf dem Felsen
Da bin ich ganz alleine raufgeklettert. Ich bin doch ein toller Kerl.

auf dem Arm
Jetzt musste mich Frauchen doch noch tragen. Ich bin schon fix und fertig.
Ich glaube, Bergsteigen wird wohl nicht mein Hobby.

Nachdem ich das nun auch überstanden habe, kann ich mich endlich ausruhen und freue mich jeden Tag auf meinen Spaziergang. Dabei kann ich auch viele Freunde treffen
Übrigens habe ich auch eine Freundin. Sie ist ein Pekinese und erst ein halbes Jahr alt. Mein Freund Peppi ist schon 4 Jahre und ein Yorkie. Seit dem schlimmen Erlebnis mit Axel sieht es mein Herrchen nicht so gern, wenn ich Hunde treffe, die größer sind als ich. So habe ich die Mitglieder meines Freundeskreises halt hauptsächlich bei den Yorkies und Pekinesen gesucht. Wenn ich allerdings mit meinem Frauchen gehe, darf ich auch einmal mit etwas größeren Hunden Bekanntschaft schließen. Das erzählen wir meinem Herrchen dann aber nicht. Also bitte nicht weitersagen.
Jetzt warte ich auf die kommenden Ausflüge. Wenn es Euch interessiert, könnt Ihr später wieder nachlesen, was ich alles unternommen habe.

Mein Ausflug in den Branitzer Park
Heute ist es wieder soweit. Anlässlich des Kindertages wurde mir ein Ausflug in den Branitzer Park versprochen. Kennt Ihr diesen Park?
Nein, dann werde ich Euch kurz etwas darüber berichten.
Der Branitzer Park ist ein sehr schöner Landschaftsgarten am Rande von Cottbus. Schon 1696 gelangte Branitz in den Besitz der Grafen von Pückler. Seit 1845 hatte Hermann Fürst von Pückler-Muskau begonnen, die Parkanlage zu gestalten. Sie ist ca. 600 ha groß. Rund um das Schloss, dem Zentrum der Anlage, kann man viele Blumenbeete, Plastiken und Ziergehölze bestaunen.
Durch den hohen Grundwasserstand und den nahen Verlauf der Spree konnte im Park ein künstliches Wassersystem geschaffen werden. Ich bin durch den ganzen Park gelaufen und habe mir alles angeschaut. Besonders gut haben mir die beiden Pyramiden gefallen. In der Seepyramide (erbaut 1856 - 57) ist Fürst Pückler 1871 beerdigt worden. Die Landpyramide wurde von 1860 - 63 errichtet.
Natürlich habe ich auch wieder Hunde getroffen und mit einem Yorkie namens Willy gespielt. Sehr beeindruckt hat mich ein großer brauner Jagdhund. Er kam ganz alleine ohne Halsband und Leine angelaufen und hat im Teich gebadet. Erst viel später kam sein Herrchen. Nach dem Baden ist der Große einfach an mir vorbeigelaufen. Ich habe ihm noch etwas hinterher gerufen, aber er hat mich überhaupt nicht beachtet. Hat er mich etwa übersehen?
Da es an diesem Tag sehr heiß war, durfte ich wieder leckeres Vanilleeis schlecken. Mir hat der Ausflug großen Spaß gemacht. Der Branitzer Park ist eine Reise wert. Leider war ich am Abend doch etwas eingestaubt und musste in die Badewanne.

Kurzurlaub
Vom 28.07.02 bis 29.07.02 war ich mit meiner Familie im Kurzurlaub.
Am Sonntagmorgen ging die Fahrt bei herrlichem Sommerwetter los in Richtung Waltersdorf im Zittauer Gebirge. Da wir erst nach dem Mittagessen in unser Zimmer konnten, wurde schon einmal in Jonsdorf gewandert. Es hat großen Spaß gemacht. Frauchen konnte gar nicht so schnell laufen wie ich. So musste ich manchmal eine kleine Pause einlegen. Am Nachmittag, nach einem kleinen Schläfchen, ging es dann zum Wandern über die "grüne Grenze" nach Tschechien. Das war vielleicht aufregend für mich. Da es sehr heiß war und alle schon ziemlich geschafft vom Wandern, kam uns der Biergarten sehr gelegen. Während Herrchen und Frauchen ein Bier tranken, lag ich auf der Wiese und habe Gras gefressen. Herrchen sagte, ich soll aufpassen, dass ich nicht anfange, wie ein Schaf zu blöken. Ich hatte Glück, ich belle noch. Dieser Wandertag hat mich doch sehr angestrengt und ich schlief schon beim Abendessen im Restaurant ein.
Am Montag ging es über die richtige Grenze wieder nach Tschechien. Unser Ziel war diesmal der Jested. Er liegt über 1000 m hoch in der Nähe von Liberec. Dort musste ich unbedingt mal hoch. Da es wieder sehr warm war, musste mich Frauchen das letzte Stück auf der heißen Teerstraße hoch tragen. Oben angekommen, konnte man eine wundervolle Aussicht bis nach Deutschland genießen. Ich war ganz begeistert und muss sagen, dass dieser Kurzurlaub allen gut gefallen hat. Den Nachhauseweg habe ich auf der Rückbank verschlafen.

 

 

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Copyright © 2002 Manuela Knöspel
Stand: 10. Dezember 2004