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Meine Rasse
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Darf ich mich vorstellen? Ich bin ein Havaneser. Was, diese Rasse kennt Ihr
noch nicht? Dann werde ich mich einmal genauer beschreiben.
Der Havaneser stammt aus Kuba. Er ist ein Abkömmling einer früheren Hunderasse,
die als Blanquito de la Habana bekannt war. Der Havaneser belebte die Wohnungen
adliger Kubaner während des 18. und 19. Jahrhunderts.
Wie der Blanquito de la Habana vor ihm, war der Havaneser bis zum Beginn des 20.
Jahrhunderts das Haustier der Aristokratie, als nordamerikanischer Einfluss eine
Änderung der "Hundemode" hervorrief. Von nun an wurde der Havaneser der Freund
der kubanischen Großstädter. Deshalb wurde er während des gesamten 20.
Jahrhunderts in Kuba als Schoßhund weitergezüchtet. Unser Charakter, die leichte
Erziehbarkeit, die außerordentliche Intelligenz und das hübsche Fell trugen sehr
zur ununterbrochenen Popularität dieser Hunderasse als Familienhund bei.
Na, nun habe ich mich genug gelobt.
So könnt Ihr mich erkennen. Der Havaneser ist ein kleiner, kräftiger,
niederläufiger Hund. Uns gibt es in verschiedenen Farben. Die am häufigsten
vorkommende Farbe ist Tabak. Sehr hübsch sehen wir auch in beige,
champagnerfarben oder auch zweifarbig aus, wie z. B. in schwarz-weiß. Meine
Farbe ist weiß-creme.
Das wollene Unterhaar ist bei uns nur sehr schwach entwickelt. Oft fehlt es
ganz.
Das Deckhaar ist sehr lang (12 - 28 cm). Es ist weich, glatt oder gewellt und
kann lockige Strähnchen bilden. Wir mögen aber kein Zurechtmachen, wie z. B.
Schleifchen. Dafür dürfen die Haare auf der Stirn gekürzt werden, damit sie uns
nicht in die Augen fallen.
Die Rute wird hoch getragen, entweder in Form eines Krummstabes oder
vorzugsweise über dem Rücken gerollt.
Der Havaneser hat eine Widerristhöhe von 23 bis 27 cm. Es sind aber auch 21 cm -
29 cm erlaubt.
Laut Rassestandard dürfen wir zwischen 3 bis 6 kg wiegen. Ich
zähle eher zu den Kleineren und wiege 4 kg. Wenn Ihr aber jetzt glaubt, dass wir
aufgrund unserer Größe nur ein Schoßhund sind und herumgetragen werden, so habt
Ihr Euch aber gewaltig geirrt. Ich zum Beispiel mag ganz lange Spaziergänge,
treffe gern andere Hunde und bin auch sehr neugierig. Man könnte mich aber auch
als Wachhund bezeichnen, denn auf die Wohnung und das Auto passe ich auf.
So, nun wisst Ihr, wie wir aussehen und wenn Euch meine Geschichten
interessieren, dann lest bitte weiter. Ich wünsche Euch viel Spaß dabei.
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